
Willibald Pschyrembel
Seit 1983 gehört sie dazu. Die Steinlaus; das kleineste einheimische Nagetier fehlte in (fast) keiner Ausgabe des medizinischen Wörterbuchs. Nur die Jubiläumsausgabe zum hundertjährigen Bestehen des Pschyrembels war im Jahr 1995 ohne Steinlaus erschienen – die Redaktion hatte damals befürchtet, dass der nette Spaß nicht zu einem solch gewichtigen Werk passe. Doch das Gegenteil war und ist der Fall. Es hagelte Proteste, und so ist seitdem jede Ausgabe des Nachschlagewerks wieder mit einem Text über die Petrophaga lorioti versehen – um den Lesern einen Spaß zu gönnen.
Doch noch immer kursieren Gerüchte, die Steinlaus gehöre deshalb in den Pschyrembel, weil sie Willibald Pschyrembel so ähnlich sähe, dem Namensgeber des Wörterbuchs und von 1931 bis 1982 verantwortlicher Redakteur. Sehen Sie eine Verwandtschaft?
Mit unserem Wettbewerb möchten wir zum freien Gedankenaustausch anregen. Doch passen Sie auf, dass Ihnen nicht das passiert, was folgender Autor erlebte…
5 Kommentare
21. Oktober 2008 um 10:28
Nicht, dass die Ähnlichkeit zu übersehen wäre …
21. Oktober 2008 um 8:41
Ich weiss nun immer noch nicht, wie die Aufnahme in die erste Auflage 1983 zustande kam. Titel=Mogelpackung?
22. Oktober 2008 um 7:03
Es war wirklich nur ein Spaß, man wollte den Lesern einfach mal ein wenig Unterhaltung bieten.
5. Dezember 2008 um 7:33
[...] Mal wissenschaftlich beschrieben und zwar in einem Wörterbuch der Medizin (ja, genau, das mit dem seltsamen Namen). Vorgestellt wurde der winzige Nager jedoch bereits Mitte der 70er Jahre von Vico von Bülow und [...]
22. April 2009 um 4:45
1995 hatte ich die aktuelle Ausgabe zu einem Geburtstag verschenkt. Wollte dann den Steinlausartikel vorführen…. wie groß war damals die Enttäuschung, die Steinlaus nicht mehr zu finden!! Seitdem wurde dieses Exemplar um Kopien der älteren und der danach folgenden Artikel ergänzt. Inzwischen herrscht so eine Art Stolz vor, einen der „Fehldrucke“ zu besitzen