Von Marret Marx, Hamburg
Jung-Steinläuse als „Entkalker“ im menschlichen Hirn
Die Erforschung der Fortpflanzung der Steinläuse und die Beobachtung ihrer Jungtiere hat die Wissenschaft zu neuen Erkenntnissen und medizinischen Anwendungsmöglichkeiten geführt.
Wie auch beim Menschen und bei Säugetieren im Allgemeinen sind die Jung-Exemplare zunächst darauf angewiesen, weichere Materialien als Nahrung zu sich zu nehmen: Kalk und Kalkstein – [...]
Einträge markiert als ‘Steinlausforschnung’
15. Januar 2009
Die Steinlaus als Medizin
13. Januar 2009
Steinläuse revolutionieren die Stammzellenforschung
Von Simone Edelberg, München
Japanische Wissenschaftler haben durch die Einschleusung von Steinläusen der Gattung Petrophaga lorioti minor menschliches Knochenmark dazu gebracht, pluripotente Extra-Stammzellen zu entwickeln. Sie hoffen, diese Technik eines Tages in der Behandlung von Herzschäden und Knochenbrüchen einsetzen zu können. Stammzellen werden unter anderem gebraucht, wenn im Körper bei Krankheiten oder Verletzungen Reparaturen nötig sind. [...]
13. Januar 2009
Außerirdische eher gesehen als die Steinlaus
Von Steffen Braun, Dammbach
Das wie gemalt wirkende Kleinstlebewesen Steinlaus oder wissenschaftlich genannt Petrophaga lorioti mampft eifrig Steinkrümel in sich hinein. Dadurch vermehrt sich das Tier verstärkt.
Nach neusten empirischen Studien, verteilt sich die Spezies in Deutschland immer stärker. Während die Population im Jahre 10.000 vor Christus lediglich ca. 10 Millionen Stück aufwies, sind es im Jahre [...]
12. Januar 2009
Die kranke Steinlaus
the ill stone louse, petrophaga aegra lorioti
Von Felix Bremmer, Göttingen
Der sensible Magen-Darm-Trakt, jahrtausendelang der evolution. Vorteil des kleinen Nagers, stösst jetzt an seine physiologischen Grenzen. So musste die Steinlaus im Rahmen der Finanzkrise und reduzierter finanzieller Möglichkeiten immer häufiger ihren Hunger mit minderwertige Steinprodukten stillen, die im Zusammenhang mit der globalen Erderwärmung zu [...]
11. Januar 2009
Humanpathologie und Nebenwirkungen von Petrophaga lorioti
Von Felix Wicke, Gießen
Wie Untersuchungen seit der Erstbeschreibung 1983 aufgezeigt haben, ist P. lorioti ein weit verbreiteter Organismus mit immenser ökol. (Erosion), wirtschaftl. (bis ca. 1975 Steinlaus-Gebäude-Epidemie SGE, Gebäudelithotripsie) und med. Bedeutung.
V.a. die therap. Anw. von P. lorioti zur Litholyse path. Mineralisationsprodukte hat sich in der Urologie und Kardiologie durchgesetzt. Die path. Folgen bei P. [...]
10. Januar 2009
Neue Erkenntnisse stellen lieb gewonnene Thesen in Frage
Von Siegfried Schröder, Paderborn
Die von der Petrophaga lorioti (deutsch: „Steinlaus“) in regelmäßigen Abständen hervorgebellten und nur als Ultraschall überhaupt wahrnehmbaren „Öh-öh-Laute“ dienen nun doch nicht, wie zunächst angenommen, ihrer Orientierung (Echolot) oder ihrer innerartlichen Kommunikation bei der Partnersuche. – Es handelt sich eben nicht um ein planvolles Such- oder Balzhüsteln, sondern schlicht um einen ernährungsbedingten [...]
10. Januar 2009
Die Steinlaus
Von Dr. Werner Kurze, Neuhofen
Steinlaus hin, Steinlaus her,
wir vermissen Dich so sehr.
Jeder Doktor kennt Dich gut
und auch Grzimek machte Mut.
Doch der Duden kennt Dich nicht,
obgleich Du so’n süßer Wicht.
Die Pschyrembels helfen Dir,
gut zu leb’n wie’n Krabbeltier.
Doctor humoris causas Werk
soll gut leben mit Läuse-Zwerg!
Hoch soll sie leben, die kleine Laus!
Und damit ist die Laudatio aus.
10. Januar 2009
De Steenluus as Medizin (Plattdeutsche Erstfassung des Textes)
Von Carl Groth, Hamburg
Possierlich antokieken ünner’t Mikroskop sünd se, de Steenlüüs, sä Professer Grzimek; düsse lütten Düvels, de hele Hüüs to’n Instörten bringt, un de Brüchen ut Betong wegmuffelt as de Worms den Kees.
Bitto weer all’ns, wat wi vun de lütten Beesters höört hebbt, ja blots mit Angst un Argernis un Destruktschoon verbunnen. Man nu, [...]
7. Januar 2009
Neue Mutationen der Steinlaus Petrophaga lorioti für therapeutische Zwecke entdeckt: Petrophaga cervans und Petrophaga nasus foratrex
Von Peter A. Brauch, Laufenburg
Der bahnbrechende Fund eines süd-badischen Steinlausforschers im November 2008 erregt die Fachwelt: An den Gestaden des Hochrheins unweit des Atomkraftwerks Leibstadt an der deutsch-schweizerischen Grenze entdeckte der findige Forscher hoch entwickelte Mutationen der gemeinen Steinlaus.
Ein weißer, ungewöhnlich mit Löchern übersäter Stein (Abb. 1) erwies sich als Lagerstätte der bislang unbekannten Petrophaga [...]
6. Januar 2009
Dentaler Steinlaus-Notfall
Von Dr. Kostka von Liebinsfeld, Waldesch
Dieser Notdienst verlief anders als üblich. Der Anruf eines Mitarbeiters des städtischen Amtes für Natur- und Tierschutz kündigte mir einen Schmerzpatienten an, der, wie sich bald herausstellte, das gesamte Praxiskonzept auf den Kopf stellen sollte.
Kurz darauf klingelte es. Der Anrufer trat ein und legte eine Streichholzschachtel auf den Behandlungstisch mit [...]