Mythos oder wissenschaftliche These: Stein der Weisen brachte überdurchschnittlich intelligente Steinlauspopulation hervor

Der Mythos um den Stein der Weisen (lat. Lapis philosophorum; arab. El Iksir, daraus im Deutschen „Elixier“) trieb die Menschheit seit der Spätantike um. Die Naturwissenschaft verbannte den Stein samt der ihm nachgesagten Eigenschaften, niedere Metalle in Gold zu verwandeln und besondere Heilkräfte zu besitzen, ins Reich der Sagen. „Das war wohlmöglich falsch“, sagt der Historiker Thomas Felsenbrecher. Interdisziplinäre Untersuchungen zusammen mit dem berühmten britischen Verhaltensforscher Cliff Pebbles hätten gezeigt, dass der Stein der Weisen offensichtlich wirklich existierte. Pebbles und Felsenbrecher kamen zu diesem Schluss, nachdem sie eine Steinlauspopulation ausmachen konnten, die sich von den Ruinen von Glastonbury in England ernährte.

„In unseren Lern- und Intelligenztests schnitten die kleinen Nager überdurchschnittlich gut ab“, so Felsenbrecher. Die Glastonbury-Steinläuse unterscheiden sich anatomisch nicht von ihren Verwandten. Sie zeichnen sich aber durch besondere kognitive und intelligente Leistungen aus, wie etwa sich Labyrinthe schnellstens einzuprägen und eine komplexe Sprache. Mit bestimmten Tonfolgen geben sie sich ihren Verwandten zeitlebens quasi namentlich zu erkennen. Zusammen mit der Tatsache, dass ihre Exkremente zu rund 70 Prozent aus Katzengold bestehen, gehen die beiden Forscher davon aus, dass diese Steinlauspopulation möglicherweise vor hunderten von Jahren den Stein der Weisen verzehrt hat. Ihre besonderen Fähigkeiten führen sie auf die genetische Vererbung der Eigenschaften des Steins zurück. Diese These geht damit einher, dass der Stein der Weisen nie gefunden wurde. Das deutsche Sprichwort „Aus dem Stein der Weisen macht der Dumme Schotter“ dürfte damit widerlegt sein.

Intelligenzfaktoren

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