Die Steinlaus-Lüge

Von Wolfgang Wieandt, Melbeck

1983 wurde uns die Steinlaus als „possierlicher Nager“ vorgestellt. Wir sahen ein gemächlich vor sich hinkauendes Insekt, das später noch vom gemütlichen Moderations-Opa als mögliches Haustier angepriesen wird – tatsächlich ist die Steinlaus eine wahre Fressmaschine.

Die Sprengkraft des Gezeigten wird eher beiläufig und in Watte verpackt erwähnt: „28 kg Beton & Ziegelsteine täglich frißt eine ausgewachsene männliche Steinlaus.“

Was bedeutet das konkret?

Als bewiesen kann derzeit gelten, dass eine Steinlaus maximal 3 mm lang wird. Aus den wenigen Videoaufnahmen ist erkennbar, dass der Kopf dabei einen maximalen Innendurchmesser von 0,5 mm hat, der jedoch fast vollständig dem Fressvorgang zur Verfügung steht. Das ergibt ein Volumen von 0,7 Kubikmillimetern.

28 kg Beton & Ziegelsteine entsprechen einem Volumen von etwa 16 Litern, also 16 Millionen Kubik-Millimetern. Daraus ergeben sich etwas über 24 Millionen Kau- und Schluckvorgänge pro Tag, also etwa 1 Millionen pro Stunde.

Das sind fast 3.000 Kau- und Schluckvorgänge pro Sekunde, falls die Steinlaus niemals schläft – was angezweifelt werden muß. Auch wenn noch niemand eine schlafende Steinlaus beobachtet hat!

Bei 3.000 Kau-, Schluck- und Ausscheidungs-Vorgängen entsteht durch die enorme Geschwindigkeit und Reibung des Gesteins eine unglaubliche Hitze von über 4.000 Grad Celsius in der Steinlaus. Wäre die Steinlaus kein Einzelgänger und nicht so gut isoliert, würden Gebäude nicht erst nach einigen Tagen oder gar Wochen – je nach Befall – „im Ganzen etwas nachgeben“, wie verharmlosend und fast beiläufig erwähnt wird, sondern einfach in einem Feuerball verglühen.

Geheime Tests haben ergeben, dass bereits 400 Steinläuse, die auf engstem Raum 4 Stunden ohne Nahrung gehalten und dann plötzlich mit Betonkrümeln in Kontakt gebracht werden, innerhalb von 12 Millisekunden in einem gewaltigen Feuerball verglühen. Dazu sind nur etwa 1,5 Gramm Gestein nötig.

Wird uns die Gefahr einer schmutzigen Steinlausbombe verschwiegen? Weitere Recherchen sind nötig…

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