Die Petrophaga lorioti minor

Von Martin Vogler, Scheden

Im Zuge der Forschungen zur realen Existenz der gemeinen Steinlaus (Petrophaga lorioti) wird eine Spezies beschrieben, die eine mikroskopisch kleine Art der gemeinen Steinlaus ist und als Petrophaga lorioti minor bezeichnet wird. Früher wurde angenommen, daß es sich um ein infantiles Stadium der Petrophaga lorioti handele. Dies konnte jetzt widerlegt werden, zumal es gelungen ist, die Vermehrung der Petrophaga lorioti minor mit Folsäure oder deren Verbindungen zu aktivieren. Dadurch eröffnen sich neue Möglichkeiten in der Diagnostik und Therapie der Humanmedizin.

Suspensionen von Petrophaga lorioti minor lassen sich viel einfacher und gezielter applizieren um beispielsweise Sklerosen zu behandeln. Auch wird erwogen Populationen von Petrophaga lorioti minor in Form eines Slurry als Ersatz für EDTA einzusetzen, da bekanntermaßen EDTA auch Schwermetalle bindet, was zu Schwierigkeiten und Folgekontaminationen führen kann und die Waschmittelindustrie veranlasste EDTA nicht mehr für die Waschmittelproduktion zu benutzen.

Vorteil dieser Anwendung ist, daß die „Ministeinlaus“ die zu fressenden Verbindungen im status nascendi vorfindet und daher äußerst wirksam agieren kann, was möglicherweise das Sludge-Phänomen mindern oder ausschließen könnte, da die Stase verhindert wird. Dennoch dürfen die Anmerkungen von Prof. Dr. met. Eduard Murks nicht vernachlässigt werden, der zu bedenken gibt, daß die Stoffwechselendprodukte der Petrophaga lorioti minor möglicherweise von der Leber des Menschen nicht abgebaut oder unschädlich gemacht werden könnten.

Dieser wichtige Hinweis kann nicht leichtfertig abgetan werden und bedarf einer gründlichen Erforschung. Der Verein zur Erhaltung und Erforschung der Steinlaus e.V. in Hintertupf hat bereits für ein derartiges Forschungsvorhaben Unterstützung signalisiert. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht eine derartige wichtige Tiergattung, deren wertvoller Einsatz für Mensch und Tier noch nicht abzuschätzen ist, gründlich zu erforschen, Lebensbedingungen zu optimieren und ggf. globalen Tierschutz angedeihen zu lassen.

Der Einsatz in der Technik hingegen erscheint nicht so bedenklich. In der Abwasserreinigung, Biogasgewinnung und anaeroben Prozessen entsteht viel Kohlendioxid, das in Gegenwart von Erdalkaliionen zu hartnäckigen Inkrustationen und Verstopfungen führt. Hier hat bereits der Einsatz des oben erwähnten Slurry hervorragende Ergebnisse erzielt. Einziger Nachteil der Methode ist, daß die angewandte Population meistens verloren geht, was die Erzeugung von „Ministeinlauspopulationen“ äußerst wichtig und die grundlegende Erforschung der Lebensgewohnheiten und des Metabolismus der Petrophaga lorioti minor unabdingbar macht.

Advertisements

Hinterlasse einen Kommentar

Eingeordnet unter Bahnbrechende Entdeckungen, Ihre Beiträge

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s