Außerirdische eher gesehen als die Steinlaus

Von Steffen Braun, Dammbach

Das wie gemalt wirkende Kleinstlebewesen Steinlaus oder wissenschaftlich genannt Petrophaga lorioti mampft eifrig Steinkrümel in sich hinein. Dadurch vermehrt sich das Tier verstärkt.

Nach neusten empirischen Studien, verteilt sich die Spezies in Deutschland immer stärker. Während die Population im Jahre 10.000 vor Christus lediglich ca. 10 Millionen Stück aufwies, sind es im Jahre 2000 schon 6,2 Billionen. Vorsichtige Schätzungen gehen davon aus, dass im Jahre 2050 ca. 9.2 Billionen Steinläuse die Erde bevölkern und diese damit zur beherrschenden Art des Planeten Erde werden. (Braun, 2008, S. 484)

Diese starke Ausbreitung des Tieres ermöglicht es, dieses als Nutztier zu verwenden.

Hier steht man mit den Forschungen aber noch am Beginn. Versuche die Nierensteinlaus gegen Nierensteine einzusetzen sind bisher nicht so recht vom Erfolg beschieden worden. Setzt man die Nierensteinlaus dem natürlichen Weg aus, kann es passieren, dass sie nicht in der Niere landet sondern sich in der Blase austobt. Daher versucht man nun die Nierensteinlaus mit einer Kanüle auf direktem Weg in die befallen Nierengegend zu schaffen, was aber sicher nicht so ganz ohne Risiko ist. In einer Veröffentlichung der „John Hopkins University“ war zu lesen, dass der Patient hierbei keiner Narkose ausgesetzt werden darf. Was dementsprechend starke Schmerzen für den Patienten bedeutet. (Pumudu, 2008, S. 534)

Jedoch gibt es bei der Anwendung des Tieres noch erhebliche Probleme. Denn laut einer aktuellen Studie der Universtität Roswell zufolge, ist die Möglichkeit eine lebendige Steinlaus einzufangen um 20 % geringer, als das Risiko, einem Außerirdischen zu begegnen (vgl. Mulder, Fox et. al., Area 51 – oder die Nierensteinlaus ist irgendwo da draußen, Seiten 55ff.). Diese mit zahlreichen (pseudo-)wissenschaftlichen Nachweisen belegte These wird allerdings nicht von der ganzen Nierensteinlauswissenschaft geteilt. So hat die renommierte Professorin Diana Scully vom Federal Bureau of Interterestrials (F.B.IT.) nachgewiesen, dass die Grundannahme der Studie falsch ist. In ihrem bahnbrechenden Werk “Es gibt keine Area 51″ belegt die Ärztin eindrucksvoll, dass es gar keine Außerirdischen gibt (Seiten 42ff m.w.N). Aus diesem Grund könne auch keine seriöse Wahrscheinlichkeitsprognose abgegeben werden. (RevengeofPKV, 2008, S.12)

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Ein Kommentar

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Eine Antwort zu “Außerirdische eher gesehen als die Steinlaus

  1. Also ich finde den Beitrag genial. Ist aber eine stark subjektive Meinung 🙂

    Freut mich, dass die anderen 2 von meiner Seite mitgemacht haben.

    Ich wünsch den andern Teilnehmern viel Erfolg. Es war eine tolle Aktion und ich habe glaube ich jeden Beitrag hier gelesen. Sind wirklich sehr gute mit dabei. Das wird eine schwere Entscheidung für die Jury.

    Danke an das Team von dem Blog, dass ihr das lustige Thema Steinlaus fortgesetzt habt. Habt ihr wirklich super gemacht.

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