Die Gewinner stehen fest

Das Warten hat ein Ende. Endlich wissen wir, welche Beiträge unserer Jury am besten gefallen haben. Insgesamt kann man festhalten, dass das Niveau der Beiträge extrem hoch war, mit vielen originellen Ideen sehr viele wichtige Erkenntnisse gewonnen wurden.

Und das sagen die prominenten Jury-Mitglieder:

„Obwohl uns alle Einsendungen qualitativ überzeugen konnten, wir begeistert sind, wie viele Steinlaus-Wissenschaftler in ganz unterschiedlichen Forschungsbereichen zu famosen Erkenntnissen gelangt sind, handelt es sich doch jeweils um einen spezifischen und ausführlich untersuchten Teilaspekt des Gesamtphänomens ‚Steinlaus‘. Wir sind allerdings von der Überzeugung getragen, dass ein Lexikonartikel einer breiteren Darstellung folgen muss. Insofern würdigen wir mit den Gewinnern die originellsten Beiträge. Die Erforschung der Steinlaus wurde durch diesen Wettbewerb immens befruchtet. Wir möchte nicht nur allen Mitwirkenden herzlich danken, sondern sie auch ermutigten, sich weiterhin auf diesem faszinierendem Forschungsgebiet zu betätigen.“

Somit wird leider keiner der eingereichten Beiträge in die nächste Ausgabe des Pschyrembels aufgenommen. Wir bitten um Ihr Verständnis dafür, dass wir uns an folgendem in den Spielregeln festgelegten Maßstab orientieren müssen: „Der Beitrag sollte unbedingt den medizinischen Aspekt der Steinlausforschung fokussieren und als Lexikonartikel für unser medizinisches Wörterbuch, den Pschyrembel, verfasst werden.“ Es gibt demnach keinen „wirklichen“ ersten Platz in der Kategorie „Steinlausforschung“. Der Zweitplatzierte wird jedoch wie der Sieger der Rubrik „Bahnbrechende Entdeckung“ mit seinem Beitrag in der Online-Ausgabe des Pschyrembels veröffentlicht.

So hat die Jury entschieden:

Der Hauptpreis im Wettbewerb „Steinlausforschung“ geht an:

Peter A. Brauch aus Laufenburg mit seinem Beitrag: „Neue Mutationen der Steinlaus Petrophaga lorioti für therapeutische Zwecke entdeckt: Petrophaga cervans und Petrophaga nasus foratrex“

Die Jury sagt zu diesem Beitrag: „Eine schöne Idee, gut und fachübergreifend argumentiert, allein schon die wunderschönen Zeichnungen der neuen Steinlausmutationen sind einen Preis wert.“

Der Preis ist eine Veröffentlichung des eingereichten Beitrags im Pschyrembel online. Zudem gibt es einen kostenfreien Zugang zu unserem Online-Nachschlagewerk (Premium Mitgliedschaft) für ein Jahr und Exemplar des klinischen Wörterbuchs.

Der nächstplatzierte Beitrag:

Michael R. Preusch und Jerry Ricks von der Universitätsklinik Heidelberg, Innere Medizin III und der University of Washington, Dept. of Pathology, Seattle, USA mit: „Petrophaga lorioti – eine neue Option in der Therapie kardiovaskulärer Erkrankungen“

Dazu sagt die Jury: „Sehr fachlich, aber dennoch auch für einen Nichtmediziner sehr gut nachvollziehbar und somit ein großes Lesevergnügen. Besonders gefallen hat die sorgfältige und originelle Beschreibung des Experiments mit der armen gendefekt-igen Maus. Auch der übliche Satz „weitere Forschungsergebnisse […] werden dringend benötigt.“ lässt einen lachen.“

Der Preis ist ein kostenfreier Zugang zur Online-Ausgabe des Klinischen Wörterbuchs für ein Jahr.

Der dritte Preis geht an:

Dr. Wolf-Rüdiger Jonas aus Lübeck für seine Forschungen zu: „Erste Erkenntnisse zur Mieseeisenverwertungskrankheit (MEVK)“

Die Jury sagt dazu: „Eine sehr originelle Idee konsequent und humorvoll umgesetzt. Ein großes Lesevergnügen, besonders durch die lebhafte Prosa. Eine tolle Erweiterung der Spezies ‚Steinlaus‘.“

Der Preis: Ein Freiexemplar der kommenden Neuauflage des klinischen Wörterbuchs.

Im Wettbewerb „Bahnbrechende Entdeckungen“ hat gewonnen:

1. Platz:

Simone Edelberg aus München mit ihrer wissenschaftlichen Arbeit zu: „Neue Steinlausart in Puderdose entdeckt“

Hierzu hat die Jury angemerkt: „Das ist einer der originellste Texte. Er ist sehr seriös wissenschaftlich geschrieben. Und trotz der schieren Bedeutungslosigkeit wird ein große Ergebnis vorgetäuscht.“

Der Preis: Veröffentlichung im Online-Pschyrembel; zudem ein kostenfreier Zugang zu unserem Online-Nachschlagewerk (Premium) für ein Jahr und ein Exemplar des klinischen Wörterbuchs.

2. Platz:

Cornelia Chudzinski aus Witten mit dem Beitrag: „Die Salzwassersteinlaus“

Hierzu sagt die Jury: „Eine schöne Idee. Das Tierchen und seine Lebensbedingungen sind plastisch beschrieben, doch hätte man sich gern noch eine Abbildung dazu gewünscht.“

Der Preis: Ein kostenfreier Zugang zu unserem Online-Nachschlagewerk (Klinisches Wörterbuch) für ein Jahr.

3. Platz:

Sascha Donker aus Essen
mit dem Beitrag: „Auslöser für Morbus Schalke gefunden“

Die Jury sagt dazu: „Eine lustige Entdeckung einer weiteren Unterart, die für einige Klarsicht bei Fußballfreunden sorgen wird.“

Der Preis: Ein Freiexemplar der kommenden Neuauflage des klinischen Wörterbuchs

Wir gratulieren allen Gewinnern und sagen: Herzlichen Glückwunsch!!!

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4 Kommentare

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4 Antworten zu “Die Gewinner stehen fest

  1. Pingback: Gallensteinlaus, Pschyrembel » Krankenversicherung Portal

  2. Ich freue mich sehr, dass die Jury meinen Beitrag als preiswürdig ausgewählt hat und bedanke mich herzlich für die darin enthaltene Anerkennung meiner Arbeit.

    Außerdem gratuliere ich allen Mitgewinnern!

    Steinlausige Grüße

    Simone Edelberg

  3. Marlene Geselle

    Meinen Glückwunsch, Simone!

  4. Pingback: 1. Platz im Steinlaus-Wettbewerb “Bahnbrechende Entdeckungen” « Wortkuss

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