Archiv der Kategorie: Steinlausforschnung

Die Steinlaus als Medizin

Von Marret Marx, Hamburg

Jung-Steinläuse als „Entkalker“ im menschlichen Hirn

Die Erforschung der Fortpflanzung der Steinläuse und die Beobachtung ihrer Jungtiere hat die Wissenschaft zu neuen Erkenntnissen und medizinischen Anwendungsmöglichkeiten geführt.

Wie auch beim Menschen und bei Säugetieren im Allgemeinen sind die Jung-Exemplare zunächst darauf angewiesen, weichere Materialien als Nahrung zu sich zu nehmen: Kalk und Kalkstein – da sie Granit und Gneis und ähnliche Materialien noch nicht beißen und verdauen können, wie Petrologen richtig erkannt haben.

Wo aber finden wir im medizinischen Sinne solch weiches Kalkgestein?
Im Hirn alter „Verkalkter“!

In ausgesuchten Altenpflegeheimen laufen bereits vielversprechende Versuche: Wer von den Probanden soweit ist, dass er sich beispielsweise auf Namen nicht mehr recht besinnen kann und sich nur an einen Anfangsbuchstaben zu erinnern meint, der die Denkrichtung vorgeben soll…, der erhält an geeigneter Stelle mit Zugang zum Großhirn verkalkungsreduzierende Infusionen, angereichert mit Jung-Steinläusen.

Geschmeidig, wie sie noch sind, tummeln sich diese zwischen den Hirnwindungen und beseitigen die dort angesiedelten Verkalkungen.
Dabei wurden schon günstige Ergebnisse erzielt, die große Hoffnungen bei künftigen Serienbehandlungen erwarten lassen.

Ob die dann erwachsen gewordenen Steinläuse im „Oberstübchen“ zu Folgeschäden führen, wird allerdings derzeit noch untersucht…

Anmerkung der Redaktion: Dieser Beitrag erreichte uns nach dem Einsendeschluss, soll Ihnen aber dennoch nicht vorenthalten werden. Dafür handelt es sich um neueste Forschungsergebnisse. Der Beitrag ist als Nachtrag zu folgendem Text gedacht: De Steenluus as Medizin (Plattdeutsche Erstfassung des Textes).

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Steinläuse revolutionieren die Stammzellenforschung

Von Simone Edelberg, München

Japanische Wissenschaftler haben durch die Einschleusung von Steinläusen der Gattung Petrophaga lorioti minor menschliches Knochenmark dazu gebracht, pluripotente Extra-Stammzellen zu entwickeln. Sie hoffen, diese Technik eines Tages in der Behandlung von Herzschäden und Knochenbrüchen einsetzen zu können. Stammzellen werden unter anderem gebraucht, wenn im Körper bei Krankheiten oder Verletzungen Reparaturen nötig sind. Bei erwachsenen Menschen sind rund 20 verschiedene Stammzelltypen bekannt.

Umstritten ist ihre Gewinnung aus Embryonen. Diesen ethisch fragwürdigen Weg konnten die Forscher der medizinischen Fakultät Tokio jetzt umgehen, indem sie menschlichen Probanden lebende Steinläuse injizierten. Die Steinläuse wanderten über den Blutstrom der Patienten ins Rückenmark, ernährten sich auf ihrem Weg von den kalkhaltigen Plaques der mesenchymalen Zellen der Intima sowie der inneren Schichten der Media und provozierten das Rückenmark durch noch unbekannte Stoffe in ihren Ausscheidungen dazu, Extra-Stammzellen zu bilden. Damit ist ein revolutionärer Durchbruch in der Stammzellenforschung gelungen.

Anders als in früheren medizinischen Studien werden die durch die Faeces der Steinläuse ins Leben gerufenen Extra-Stammzellen nicht vom Patienten abgestoßen, da sie vom eigenen Körper gebildet werden. Darüber hinaus weisen sie ein unbegrenztes Potenzial auf, neues Gewebe zu entwickeln. Da die Steinläuse nach spätestens 36 Stunden den menschlichen Organismus wieder aus eigenem Antrieb über den Canalicus lacrimalis verlassen, sind auch die Tierschützer von dem neuen Verfahren begeistert: „Grausige Tierversuche mit Mäusen und anderen Spezies gehören in der Stammzellenforschung ab sofort der Vergangenheit an“, sagt PETA-Sprecherin Ana Rodriguez. Die Forscher hoffen nun, dass Verfahren weiter verbessern zu können.

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Außerirdische eher gesehen als die Steinlaus

Von Steffen Braun, Dammbach

Das wie gemalt wirkende Kleinstlebewesen Steinlaus oder wissenschaftlich genannt Petrophaga lorioti mampft eifrig Steinkrümel in sich hinein. Dadurch vermehrt sich das Tier verstärkt.

Nach neusten empirischen Studien, verteilt sich die Spezies in Deutschland immer stärker. Während die Population im Jahre 10.000 vor Christus lediglich ca. 10 Millionen Stück aufwies, sind es im Jahre 2000 schon 6,2 Billionen. Vorsichtige Schätzungen gehen davon aus, dass im Jahre 2050 ca. 9.2 Billionen Steinläuse die Erde bevölkern und diese damit zur beherrschenden Art des Planeten Erde werden. (Braun, 2008, S. 484)

Diese starke Ausbreitung des Tieres ermöglicht es, dieses als Nutztier zu verwenden.

Hier steht man mit den Forschungen aber noch am Beginn. Versuche die Nierensteinlaus gegen Nierensteine einzusetzen sind bisher nicht so recht vom Erfolg beschieden worden. Setzt man die Nierensteinlaus dem natürlichen Weg aus, kann es passieren, dass sie nicht in der Niere landet sondern sich in der Blase austobt. Daher versucht man nun die Nierensteinlaus mit einer Kanüle auf direktem Weg in die befallen Nierengegend zu schaffen, was aber sicher nicht so ganz ohne Risiko ist. In einer Veröffentlichung der „John Hopkins University“ war zu lesen, dass der Patient hierbei keiner Narkose ausgesetzt werden darf. Was dementsprechend starke Schmerzen für den Patienten bedeutet. (Pumudu, 2008, S. 534)

Jedoch gibt es bei der Anwendung des Tieres noch erhebliche Probleme. Denn laut einer aktuellen Studie der Universtität Roswell zufolge, ist die Möglichkeit eine lebendige Steinlaus einzufangen um 20 % geringer, als das Risiko, einem Außerirdischen zu begegnen (vgl. Mulder, Fox et. al., Area 51 – oder die Nierensteinlaus ist irgendwo da draußen, Seiten 55ff.). Diese mit zahlreichen (pseudo-)wissenschaftlichen Nachweisen belegte These wird allerdings nicht von der ganzen Nierensteinlauswissenschaft geteilt. So hat die renommierte Professorin Diana Scully vom Federal Bureau of Interterestrials (F.B.IT.) nachgewiesen, dass die Grundannahme der Studie falsch ist. In ihrem bahnbrechenden Werk “Es gibt keine Area 51″ belegt die Ärztin eindrucksvoll, dass es gar keine Außerirdischen gibt (Seiten 42ff m.w.N). Aus diesem Grund könne auch keine seriöse Wahrscheinlichkeitsprognose abgegeben werden. (RevengeofPKV, 2008, S.12)

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Die kranke Steinlaus

the ill stone louse, petrophaga aegra lorioti

Von Felix Bremmer, Göttingen

Schwer kranke Steinlaus mit dem klinischen Bild einer Koprostase

Schwer kranke Steinlaus mit dem klinischen Bild einer Koprostase

Der sensible Magen-Darm-Trakt, jahrtausendelang der evolution. Vorteil des kleinen Nagers, stösst jetzt an seine physiologischen Grenzen. So musste die Steinlaus im Rahmen der Finanzkrise und reduzierter finanzieller Möglichkeiten immer häufiger ihren Hunger mit minderwertige Steinprodukten stillen, die im Zusammenhang mit der globalen Erderwärmung zu einem fatalen pathophys. Kreislauf führen. Stetig steigende Temperaturen verursachen eine Austrocknung der minderqualitativen Steine (dry stones). Diese „dry stones“ führen in einem noch nicht restlos geklärten Vorgang zu einer schweren Koprostase. (Prof. Kalkstein et. al.2008). Die klassische klinische Symptomtrias mit quälenden Obstipationen , verzweifelten Pressversuchen (Bild) und folgender starker intracerebraler Druckerhöhung, führt bei den kleinen Individuen zu letalen Steinhirnblutungen (stonebrain bleeding DD: Kleinhirnblutung). Die fast aussichtslose Situation treibt die Steinlaus vermehrt in Gallenblasen und Nieren, wo sie mit soliden Gallen- bzw. Nierensteinen ihr Überleben zu sichern versucht. Hier ist das tapfere kleine Tierchen der nächsten grossen Existenzgefährdung ausgesetzt, die in Gestalt seltsam steril-grün gekleideter Menschen die wohl letzte Zufluchtsstätte der Steinlaus rücksichtslos herausschneiden (vgl. Cholecystektom., Nephrektom.). So wären Folgen einer aussterbenden Steinlauspopulation für die psychische Gefühlslage des Menschen katastophal und lässt sich in vollem Umfang nur erahnen. Demnach wurde der Niko-laus im letzten Jahr angeblich nur einmal gesehen, manch führender Wissenschaftler bezweifelt sogar jegliche Exsitenz. Der Name K-laus spielte 2008 in der Namensgebung Neugeborener nur noch eine untergeordnete Rolle. Vom App-laus fehlt weiterhin jede Spur und im Sommerdomizil der Steilaus, der Laus-itz, sind Besucherzahlen und Buchungen rückläufig, seit vom Steinkohlebergbau auf Braunkohlebergbau umgestellt wurde.

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Humanpathologie und Nebenwirkungen von Petrophaga lorioti

Von Felix Wicke, Gießen

Wie Untersuchungen seit der Erstbeschreibung 1983 aufgezeigt haben, ist P. lorioti ein weit verbreiteter Organismus mit immenser ökol. (Erosion), wirtschaftl. (bis ca. 1975 Steinlaus-Gebäude-Epidemie SGE, Gebäudelithotripsie) und med. Bedeutung.
V.a. die therap. Anw. von P. lorioti zur Litholyse path. Mineralisationsprodukte hat sich in der Urologie und Kardiologie durchgesetzt. Die path. Folgen bei P. lorioti-Befall (meist als Nebenw. bei therap. Einsatz) werden aber nach wie vor unterschätzt. Die bekannten Pathologien werden hier beschrieben.

Besonders problematisch ist eine bei P. lorioti nephrotica auftretende Mutation des Calciumoxalat-Digestase Enzyms zu Hydroxylapetitase, welche zu ausgeprägter Osteoporose führt. Eine solche Mutation bei P. lorioti communis könnte zu einem Übergreifen der SGE auf den Menschen führen. Euphorie bei P. lorioti-Infektionen Patienten durch Stimulation der Endorphin-Sekretion ist lange bekannt, unerklärt ist jedoch die meist noch ausgeprägtere Euphorie unter Ärtzen die solche Patienten behandeln. Die dadurch verursachte Verunsicherung und Stigmatisierung der Patienten ist bisher kaum beachtet worden, obwohl die psych. Belastung immens ist und bereits Bipolare-Störungen ausgelöst wurden. Suchtfälle beim Einsatz als Antidepressivum sind mehrfach aufgetreten.
In der Tropenmed. ist kürzlich ein nur auf Tahiti vorkommender Steinlaus-Stamm (P. lorioti tahitii TA988 ) bekannt geworden, welcher Zehennägel angreift. Starker Befall führt zu akutem Nagelschwund (extrem selten); eine ethnomed. Studie berichtet von kosmet. Anwendung unter Eingeborenen. Neurol. Studien zeigen, dass Lausotoxin nicht nur zur Lachfaltenbildung, sondern auch zur Hirnverfaltung führt. Die therap. Erfolge durch P. lorioti haben die Risiken in den Hintergrund gedrängt, allerdings sollte das klin. Potential der Art weiter erforscht werden. Bei angemessener Patientenaufklärung und Beachtung von Kontraindikatoren (z.B. steinernes Herz) können bedeutende Erfolge erzielt werden.

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Neue Erkenntnisse stellen lieb gewonnene Thesen in Frage

Von Siegfried Schröder, Paderborn

Die von der Petrophaga lorioti (deutsch: „Steinlaus“) in regelmäßigen Abständen hervorgebellten und nur als Ultraschall überhaupt wahrnehmbaren „Öh-öh-Laute“ dienen nun doch nicht, wie zunächst angenommen, ihrer Orientierung (Echolot) oder ihrer innerartlichen Kommunikation bei der Partnersuche. – Es handelt sich eben nicht um ein planvolles Such- oder Balzhüsteln, sondern schlicht um einen ernährungsbedingten Reizhusten aufgrund von Staub-Belägen (vgl. Berufskrankheit bei Pfefferpustern!).

Medizinstatistische Untersuchungen haben ergeben, dass Steinlaus-Befall vermehrt bei den Berufsgruppen auftritt, die häufig an Silikose (deutsch: „Staublunge“) erkranken: Porzellan- und Glasarbeiter, Sandstrahler, Marmorkuchen-Bäcker, Steinpilz-Sammler, Steinhäger-Trinker, Steinmetze und Bergleute. Es liegt die Vermutung nahe, dass Steinläuse die von Silikose befallenen Organe ihrer Wirtsleute regelrecht „abweiden“. Therapeutische Verwendungen von Tieren in der Humanmedizin haben eine lange Tradition: Blutegel, Bienengift, Schuppen fressende Fische bei Neurodermitis, Bandwürmer bei Adipositas, tierische Nahrung bei menschlichen Hungergefühlen u.s.w…

Die Knappschaftskassen der Bergleute interessieren sich in zwischen verstärkt für diese Art des Steinstaub-Abbaus in parasitärer Form, ihre Erfolgsversprechenden therapeutischen Anwendungsmöglichkeiten bei der Silikose-Bekämpfung, bzw. deren serienmäßigen Nachzuchten und epidemischen Einsatzmöglichkeiten.

Doch über eine solch einfache symbiotische Zweckgemeinschaft hinaus könnte man im Bereich der Bionik bei der Steinlaus womöglich sogar diejenigen Enzyme extrahieren und herausmendeln, die mittels chemischer Stoffwechselprozesse in der Steinlaus selbst die eigentlich naheliegende persönliche Silikose-Anfälligkeit und -Gefährdung offensichtlich neutralisieren.

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Die Steinlaus

Von Dr. Werner Kurze, Neuhofen

Steinlaus hin, Steinlaus her,
wir vermissen Dich so sehr.
Jeder Doktor kennt Dich gut
und auch Grzimek machte Mut.

Doch der Duden kennt Dich nicht,
obgleich Du so’n süßer Wicht.
Die Pschyrembels helfen Dir,
gut zu leb’n wie’n Krabbeltier.

Doctor humoris causas Werk
soll gut leben mit Läuse-Zwerg!
Hoch soll sie leben, die kleine Laus!
Und damit ist die Laudatio aus.

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