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Wer weiß mehr?

Mit Entsetzen wurden wir auf eine dramatische Entwicklung in den östlichen Bundesländern aufmerksam. Der diplomierte Sportlehrer, Masseur und Bademeister Christoph Weigand hat festgestellt, dass die Steinlaus in einzelnen Gebieten nahezu ausgestorben sei. Woran mag das liegen? Unsere Vermutung: Die im Osten beliebten Hallorenkugeln sehen Steinen zum Verwechseln ähnlich; und so könnten sich die Läuse auf diese schokoladige Spezialität gestürzt haben, die bei übermäßigem Genuss nicht nur bei Nagern zum Ileus führt. Haben Sie neuere Erkenntnisse?

Pfitzmann, R., Berlin

Spiegelbildung bei Dünndarmileus; Abdomenleeraufnahme im Stehen. Quelle: Pfitzmann, R., Berlin

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Naturschutz für die Steinlaus

In der Nähe des wundheilendes Steinklees fühlt sich die Steinlaus besonders wohl.

In der Nähe des wundheilendes Steinklees fühlt sich die Steinlaus besonders wohl.

Urlauber bemerkten zunächst immer wiederkehrende kleine Tunnel und Furchen in den Gesteinen auf der Ferienroute der Märkischen Eiszeitstraße. Die Region im Nord-Osten Brandenburgs ist ein beliebter Ferienort. Verschiedene Eiszeiten haben hier die Natur landschaftlich schön mit Seen, Geröllen und Gesteinsformationen gezeichnet. Die Veränderungen der Steinrücken rief zunächst besorgt den heimischen Tourismusverband und danach Geologen und Glaziologen auf den Plan. Zoologen schließlich konnten den unwiderruflichen Beweis verfestigen: Die Steinlaus ist auf dem Vormarsch. Nach Dekaden der Bedrohung scheint sich der kleine Steinfresser in Brandenburg in den steinigen Überbleibseln der Weichsel-Eiszeit – der letzen Eiszeit Mitteleuropas – angesiedelt zu haben.

Laut der Experten erfreut sich das Tier einer hohen Vermehrungsrate. Zwar werden die eiszeitlichen Moränen durch die Steinlaus nun schneller erodiert und abgetragen werden, aber die Brandenburger sehen es gelassen. „Wir sind so stolz, dass sich der seltene Nager ausgerechnet bei uns angesiedelt hat. Jetzt wollen wir auch unterstützen, dass die Art von der Liste der bedrohten Tiere kommt“, sagt Stintje Metz, Aktivistin der jüngst entstandenen Gruppe „Helft der Steinlaus e. V.“ Sie und ihre Mitstreiter wollen sich bei den Kreisverwaltungen, den Anwohnern und Touristikverbänden für ein Naturschutzgebiet speziell für die Steinlaus stark machen.

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Der Winter steht vor der Tür: Wie schützen Sie Ihre Steinlauskolonie?

Wenn Sie Ihre Steinläuse im Winter nicht ins Haus holen möchten oder können, empfehlen wir Folgendes:

  • Wärmequellen, wie z.B. kleine Heizöfen aufstellen
  • Abdecken mit Stroh, Laub, Planen etc. (bitte nichts Steinhaltiges, weil dies die Steinläuse einfach wegfressen würden)
  • Steine servieren, die vorher erwärmt wurden
  • Mehrere Steinläuse halten, weil diese sich gegenseitig wärmen
  • Mini-Winterdecke (bekannt vom Einsatz bei Pferden) zum Schutz über jede einzelne Laus ausbreiten
  • Materialien zum Bau einer warmen Ecke (Nest, Bau etc.) bereitlegen

Nur gesunde Steinläuse können die niedrigen Temperaturen im Winter verkraften. Ihre Läuse sollten regelmäßig gewogen werden, um zu überprüfen, ob sie an Gewicht verloren haben. Zu starke Schwankungen der Temperatur führen zu Erkrankungen. Bitte keine Gefrierschutzmittel verwenden! Bitte nicht mit heißem Atem anpusten, die Läuse könnten leicht wegfliegen. und schon gar nicht mit Zigarettenrauch, denn auch bei den Nagern lauert die Suchtgefahr.

de Gruyter, 1983

So entsteht Wäre. Quelle: nach Moore, W. J.; Hummel, D. O.: Physikalische Chemie. 3. Aufl., Berlin, New York: de Gruyter, 1983

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