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Veronica Ferres‘ Ehe vor dem Aus – Steinläuse sind schuld

Die Nachricht schockiert alle Romantiker. Schauspielerin Veronica Ferres und Werbemanager Martin Krug gaben heute in der BILD ihre Trennung bekannt. „Vielleicht waren wir zu viel für andere da und hatten zu wenig Zeit für uns selbst“, heißt es in dem Boulevardblatt. Was hinter dieser vorsichtigen Erklärung steckt, wissen ahnen die wenigsten. Steinläuse sind Schuld. Ferres hatte sich die Nager im Rahmen ihrer Radikaldiät verschreiben lassen. Doch statt die Tiere nach ihrem Einsatz wieder abzugeben, konnte sich die 43-Jährige nicht von ihnen trennen. Im Gegenteil. Sie waren ihr ans Herz gewachsen, und die Veronica Ferres verbrachte jede freie Minute mit den Steinläusen. Sie sind ja auch zu putzig.

Mediziner warnen seit jeher davor, ein allzu enges Verhältnis zu den fleißigen Helfern aufzubauen. „Steinläuse haben ein äußerst einnehmendes Wesen“, sagt Prof. Dr. med. Arno Woltersfeld, „nach Beendigung der Therapie sollten die Nager umgehend abgegeben werden.“ Es wird vermutet, dass Steinläuse auch für weitere Trennungen bekannter Paare verantwortlich waren. Sandy Meyer-Wölden hält bis heute eine große Steinlauskolonie und plant sogar, sich von deren Knabbereien für ihre nächste Schmuck-Kollektion inspirieren zu lassen – damit konnte Boris Becker nicht umgehen. Und auch Paris Hilton und Benji Madden haben sich aufgrund unüberbrückbarer Differenzen in Zusammenhang mit ihrer Vernarrtheit in die Steinläuse von Hündchen Tinker Bell getrennt.

Doch was kann man tun, um nicht dem Charme der Nager zu erlegen? Prof. Dr. med. Arno Woltersfeld gibt folgende Tipps:

Geben Sie Ihren Steinläusen keine Namen!

Steinläuse gehören nicht ins Bett. Schaffen Sie für die Nacht einen Schlafplatz außerhalb des eigenen Schlafzimmers.

Bringen Sie die Steinläuse regelmäßig mit Kolonien anderer Träger zusammen. Somit sind diese weniger auf Sie fixiert.

Lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

Friedemann, M.-L.; Florida, USA

Theorie des systemischen Gleichgewichts (nach M.-L. Friedemann). Dieses zu erhalten, ist die große Herausforderung beim Umgang mit Steinläusen. Quelle: Friedemann, M.-L.; Florida, USA

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Steinläuse im Winter

Reflexzonen am Ohr. Die Methode hat sich auf der Grundlage von Jahrtausende altem Wissen in der Neuzeit zu einer weit verbreiteten Therapie weiterentwickelt, die eine große Indikationsbreite aufweist, wissenschaftlich bislang aber kaum untersucht wurde.

Reflexzonen am Ohr. Die Methode hat sich auf der Grundlage von Jahrtausende altem Wissen in der Neuzeit zu einer weit verbreiteten Therapie weiterentwickelt, die eine große Indikationsbreite aufweist, wissenschaftlich bislang aber kaum untersucht wurde.

Aus gegebenem Anlass möchten wir noch einmal ausdrücklich auf die Haltung von Steinläusen im Winter hinweisen. Die Nager sind recht kälteempfindlich und können im Schnee schwere Frostbeulen davontragen.

Unser Rat: Unterschätzen Sie die aktuellen Temperaturen nicht. Eine Möglichkeit, die Steinläuse auf die Kälte vorzubereiten, bietet die Reflexzonenmassage. Hierbei sollte der Träger der Tiere diese Massagetherapie rund fünf Minuten lang vor dem Gang ins Freie durchführen. Der kutaneoviszeraler Reflex führt dazu, dass sich die Steinläuse im Körperinneren zusammenrotten und gegenseitig wärmen.

Lediglich die Spezies Petrophaga lorioti nivalis überlebt bei Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes. Diese Steinläuse werden auch von den Eskimos als Therapiemaßnahme bei Blasen- und Nierensteinen eingesetzt. Zudem dienen sie als Wärmequelle. Die beim Zerkleinern der Steine erzeugte Energie lässt die Körpertemperatur der Eskimos um rund zwei Grad Celsius ansteigen.

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Nie wieder Steinschlag?

Werden die Steinläuse vom Fahrtwind weggeweht? Kurz bevor es passiert pustet die Eröffnungswehe kräftig.

Werden die Steinläuse vom Fahrtwind weggeweht? Kurz bevor es passiert pustet die Eröffnungswehe kräftig.

Pure Fantasie oder bald Wirklichkeit? Entwicklern aus der Automobilindustrie soll es gelungen sein, durch den Einsatz von Steinläusen den sogenannten Steinschlag ein Schnippchen zu schlagen. Die robusten Nager werden in einem winzigen Nistkästchen nahe den Spritzwasserdüsen angesiedelt. Von hier aus krabbeln die Steinläuse los und verteilen sich währen der Fahrt auf der gesamten Windschutzscheibe, sobald die Geschwindigkeit mehr als 50 km/h beträgt. Es sei den Forschern gelungen, Steinläuse so zu konditionieren, dass diese sich bei heftigem Fahrtwind am wohlsten fühlen.

Bis zu 170 km/h vertragen die Steinläuse. Während sie die Frischluft atmen, müssen sie sich jedoch eng an die Scheiben pressen, was zu einem erhöhten Kalorienverbrauch und damit gesteigerten Hunger führt. Appetit auf Steine, die immer mal wieder auf die Windschutzscheibe fliegen. Oder besser: flogen. Denn ist eine Steinlaus in der Nähe, schnappt sie sich vorher den Brocken und verhindert so den gefürchteten Steinschlag. In ersten Versuchen habe sich diese Verfahren als extrem wirksam gezeigt. Tierschützer fordern jedoch eine zusätzliche Absicherung der Steinläuse bei Geschwindigkeiten über 170 km/h. Sollten sie sich mit ihrem Ansinnen durchsetzen, müssen die Entwickler vermutlich nochmal ins Labor.

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Der Nachwuchs

Für den Nestbau ist das Steinlausweibchen zuständig. Die komplexen Nester bestehen meist aus Gräsern oder Zweigen. Die Steinläuse sind Steinbrüter. Das heißt sie suchen sich eine Nische in einer Steinwand oder einem Berg.

Steinläuse bringen zweimal im Jahr Nachwuchs zur Welt. Nach einer 20- bis 30-tägigen Tragezeit wirft das Steinlausweibchen fünf bis elf Jungtiere. Während der Tragezeit hat das Weibchen einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf und benötigt das Doppelte an Steinen. Meist erfolgt die Geburt in den frühen Morgenstunden. Die Jungen werden vier bis fünf Wochen lang täglich gesäugt. In dieser Zeit können die Jungen bis zu einem ein Zehntel ihres Gewichts an Milch aufnehmen. Die Neugeborenen sind zunächst taub und blind, aber nach zehn bis 15 Tagen öffnen sie die Augen und fangen an zu hören. Sobald die Milchzähne hervortreten, haben die Jungläuse ein starkes Bedürfnis, auf Steinen herumzukauen. Nach fünf bis sieben Wochen sind sie entwöhnt und die Geschlechtsreife tritt meist nach vier bis acht Monaten ein.

Wenn alles gut geklappt hat, raten wir zu einem eigenen Blog für den Nachwuchs – so wie Berit und Dani vorbildlich ihre Erlebnisse dokumentieren.

de Gruyter, 1994

Eine Aufgabe der Wissenschaft: Die Analyse der Sexualhormone der Steinläuse. Quelle: Buddecke, E.: Grundriß der Biochemie. 9. Aufl. Berlin: de Gruyter, 1994

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Einsatz von Steinläusen bei Abriss-Unternehmen

Ein Abrissunternehmen aus der Nähe von Kassel hat unerlaubt Steinläuse eingesetzt, um kostengünstiger zu arbeiten. Die Steinläuse wurden unter steinlausunwürdigen Bedingungen gefangen gehalten und durften sich nur von den Häusern ernähren, die sie abreißen mussten.

Ein Polizeisondereinsatzkommando hat gestern alle Steinläuse befreit – nach einem Tipp von einem anonymen Anrufer. Den Nagern geht es soweit gut, und sie sind glücklich, jetzt wieder die Steinsorten essen zu können, die sie auch essen möchten. Der Unternehmer musste eine saftige Geldstrafe zahlen. Und so hat sich die lausige Sparmaßnahme nicht gelohnt.

Friedemann, M.-L.; Florida, USA

Theorie des systemischen Gleichgewichts (nach M.-L. Friedemann) für Familien - und für Steinläuse. Quelle: Friedemann, M.-L.; Florida, USA

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Auswildern der ersten Generation

Lange Zeit wurde darüber diskutiert, ob die Steinlaus nun vom Aussterben bedroht sei oder nicht. Klar ist, dass die Bestände zeitweise zurückgingen. Forscher haben nun ein Auswilderungsprogramm gestartet, um Steinläuse vor dem Aussterben zu bewahren und ihre ursprüngliche Artenvielfalt wiederherzustellen.

Junge Steinläuse aus Gefangenschaftszucht entwickeln sich ohne Probleme zu überlebensfähigen wilden Läusen. Es müssen allerdings junge, gesunde Tiere sein, die ausgewildert werden. Sie dürfen Steinläuse auf keinen Fall kurz vor dem Winter auswildern. Dies ist nur im Frühling oder Sommer möglich, denn sonst würden die Tiere einem Kälteschock ausgesetzt.

In dem Experiment wurden etwa vier Wochen alte Jungläuse ausgesetzt und etwa zehn Wochen lang ohne Menschenkontakt gefüttert. Danach wurde ausschließlich noch Futter im Gelände verteilt, bis sich die Läuse selbst ernähren konnten.

Die Geburtenrate der Jungen von ausgewilderten Steinläusen ist überaschenderweise erstaunlich hoch.

Werden Steinläuse in Zukunft auch noch auf uns angewiesen sein oder können sie bald ein komplett selbstständiges Leben führen? Die Mehrheit der Fachexperten ist zuversichtlich. Und welche Meinung haben Sie?

nach WHO

Ist die Steinlaus gesund und reif für die Auswilderung? Quelle: nach WHO

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Der Winter steht vor der Tür: Wie schützen Sie Ihre Steinlauskolonie?

Wenn Sie Ihre Steinläuse im Winter nicht ins Haus holen möchten oder können, empfehlen wir Folgendes:

  • Wärmequellen, wie z.B. kleine Heizöfen aufstellen
  • Abdecken mit Stroh, Laub, Planen etc. (bitte nichts Steinhaltiges, weil dies die Steinläuse einfach wegfressen würden)
  • Steine servieren, die vorher erwärmt wurden
  • Mehrere Steinläuse halten, weil diese sich gegenseitig wärmen
  • Mini-Winterdecke (bekannt vom Einsatz bei Pferden) zum Schutz über jede einzelne Laus ausbreiten
  • Materialien zum Bau einer warmen Ecke (Nest, Bau etc.) bereitlegen

Nur gesunde Steinläuse können die niedrigen Temperaturen im Winter verkraften. Ihre Läuse sollten regelmäßig gewogen werden, um zu überprüfen, ob sie an Gewicht verloren haben. Zu starke Schwankungen der Temperatur führen zu Erkrankungen. Bitte keine Gefrierschutzmittel verwenden! Bitte nicht mit heißem Atem anpusten, die Läuse könnten leicht wegfliegen. und schon gar nicht mit Zigarettenrauch, denn auch bei den Nagern lauert die Suchtgefahr.

de Gruyter, 1983

So entsteht Wäre. Quelle: nach Moore, W. J.; Hummel, D. O.: Physikalische Chemie. 3. Aufl., Berlin, New York: de Gruyter, 1983

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