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Nackt-Röntgen bringt Steinlaus-Befall ans Licht

Thoraxaufnahme im posterior-anterioren (Abk. p.-a.) Strahlengang; Befund: Bei regelrecht stehendem, glatt konturiertem Zwerchfell sind die Zwerchfellrippenwinkel frei einsehbar. Das mittelständige Mediastinum ist nicht verbreitert. Herzkontur u. Lungenhili sind regelrecht konfiguriert. Die Trachea ist mit normalem Verlauf u. mit regelrechter Weite abgebildet. Gefäß- u. Lungenzeichnung stellen sich unauffällig dar. Die Lunge ist komplett entfaltet u. regelrecht belüftet. Thoraxskelett u. Brustwirbelsäule sind ohne Auffälligkeit. Der Weichteilmantel des Thorax ist regelrecht abgrenzbar. Beurteilung: unauffälliger Herz- u. Lungenbefund und Steinlaus-Befall. Quelle: Aikele, P.; Dresden

Der umstrittene Ganzkörperscanner zeigt nicht nur Nacktbilder von den durchleuchteten Probanden, es werden auch noch so kleine Steinlaus-Populationen sichtbar. Somit hat die vielkritisierte Sicherheitsmaßnahme zumindest einen positiven Effekt: Wer unwissend Steinläuse beherbergt, wird es spätestens bei der nächsten Flugreise erfahren. Erste Krankenkassen sehen in diesem unverhofften Diagnoseinstrument nun eine weitere Geldquelle. Sie planen bei Einführung der Nacktscanner, eine Gebühr von 20 Euro je Scan zu erheben. „Immerhin erspart sich der Patient, pardon, der Fluggast bei der Durchleuchtung den Arztbesuch“, so Karl-Heinz Knauser von der LFK, der Lausigen Freiwilligenkasse.

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